Vita

Äußerst sensible Tongestaltung und feiner Klang zeichnen das Spiel der jungen österreichischen Cellistin Marilies Guschlbauer, geboren 1994, aus. Der Wunsch, diese Eigenschaften zu vertiefen, führte sie ans Mozarteum Salzburg, wo sie bei Clemens Hagen das Bachelorstudium mit Auszeichnung absolvierte. Derzeit setzt sie ihr Studium bei Reinhard Latzko an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fort.

2016 gab sie ihr Debüt als Solistin des Cellokonzertes von R. Schumann bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen des Sommercampus mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock unter Wojciech Rajski. Die letzten Sommer führten sie auch zum Verbier Festival, wo sie als Akademistin solistische wie auch kammermusikalische Auftritte absolvierte, zum City of London Festival als Cellistin des Elegia Piano Trios, zu den International Holland Music Sessions und zu den Fränkischen Musiktagen.

Ab 2004 erspielte sie sich sechs Mal den ersten Preis beim österreichischen Jugendwettbewerb „Prima la Musica“ auf Bundesebene, sowie zahlreiche Sonderpreise (ESTA-Preis 2010, Josef Messner-Stipendium für die Höchstpunkteanzahl in Wien 2010, INÖK- Sonderpreis u.a.). Zudem ist Marilies Guschlbauer zweite Preisträgerin der Manhattan International Music Competition und des internationalen Cellowettbewerbes Liezen. Mit ihrem Bruder Nikolaus Guschlbauer gewann sie als Duo den Kammermusikwettbewerb ON STAGE 2018.

Erfolgreiche Tourneen führten sie als Solistin des Konzertes von L. Boccherini in G-Dur mit den Jungen Wiener Solisten nach Japan und in die Forbidden City Concert Hall in Beijing, sowie zur EXPO Shanghai in China und in diversen kammermusikalischen Formationen nach Polen und nach Mexico in den Palacio de Bellas Artes und Sala Nezahualcóyotl in Mexico City.

Solistisch wirkte sie bereits mehrmals beim Niederösterreichischen Musiksommer mit, ebenso wie im Konzertzyklus der Kulturszene Kottingbrunn, im Mahagonizyklus Wien und spielte zahlreiche weitere Recitals in Wien und Umgebung, sowie in Den Hoorn, Niederlande. Das „Young Masters“ Programm der Musikuniversität Wien ermöglichte ihr Auftritte in allen Sälen des Wiener Musikvereins und sie war auch im Rahmen von Preisträgerkonzerten im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses und im Festspielhaus St. Pölten zu hören.

Als begeisterte Kammermusikerin war sie Mitglied unterschiedlicher Formationen, unter anderem dem Elegia Piano Trio mit Auftritten im Rahmen des Salzburger Kammermusikfestivals und des Zyklus KlangReisen, sowie in Frankreich und England, und dem Sandor Vegh Kammerorchester. Sie konzertierte im Duo Park-Guschlbauer beim Kammermusikfest Hopfgarten, Stift Ossiach sowie Wien, Baden, Wr. Neustadt und Neunkirchen. Mit Musikern, wie Clemens Hagen, Tanja Tetzlaff, Wolfgang Redik, Thomas Riebl, Thomas Zehetmair, Enrico Bronzi, Giovanni Gnocchi, Julia Schröder, Ilya Maximov, Chiara Opalio, Annika Treutler, Veronika Trisko, IhnSeon Park, u.a. teilte sie bereits die Bühne.

Marilies Guschlbauer war Stipendiatin der gemeinnützigen Stiftung „Musik & Jugend“ der Internationalen Musikakademie im Fürstentum Liechtenstein und Teilnehmerin des Festivals „Next Generation“ in der Schweiz. Zusätzliche musikalische Impulse erhielt sie von Julius Berger, Wolfgang Böttcher, Peter Bruns, Eberhard Feltz, Pamela Frank, Thomas Grossenbacher, Jens-Peter Maintz, Philippe Muller, Christian Poltera, Lawrence Power, Heinrich Schiff, Wolfgang Emanuel Schmidt, Rainer Schmidt, Torleif Thedéen, Gábor Takács-Nagy u.a.