Vita

„Die Cellistin Marilies Guschlbauer ließ die herzliche Gesangskunst und den Klangreichtum des romantischen Cellos aufleuchten.“ (Ostseezeitung 27.08.2016)

Mit dem Cellokonzert von R. Schumann gab sie 2016 ihr Debüt als Solistin bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen des Sommercampus mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock unter Wojciech Rajski. Sie gastierte bei der Verbier Festival Academy, bei der Cello Biennale Amsterdam, Quincena Musical San Sebastian und Kronberg Academy, beim City of London Festival und den Fränkischen Musiktagen. Für die Saison 2019/20 sind unter anderem Konzerte im Wiener Musikverein und im Rahmen der Jeunesse fixiert, so wie eine Tournee in Polen.

Ab 2004 erspielte sie sich sechs Mal den ersten Preis beim österreichischen Jugendwettbewerb „Prima la Musica“ auf Bundesebene, sowie zahlreiche Sonderpreise (ESTA-Preis 2010, Josef Messner-Stipendium für die Höchstpunkteanzahl in Wien 2010, INÖK- Sonderpreis u.a.). Zudem ist Marilies Guschlbauer zweite Preisträgerin der Manhattan International Music Competition und des internationalen Cellowettbewerbes Liezen. Mit ihrem Bruder Nikolaus Guschlbauer gewann sie als Duo den Kammermusikwettbewerb ON STAGE 2018.

Erfolgreiche Tourneen führten sie als Solistin in verschiedene Städte Japans und in die Forbidden City Concert Hall in Beijing, sowie zur EXPO Shanghai in China. Sowie in diversen kammermusikalischen Formationen nach Polen und nach Mexico in den Palacio de Bellas Artes und Sala Nezahualcóyotl in Mexico City.

Sie gab gemeinsam mit ihrem Bruder und Pianisten, Nikolaus, zahlreiche Recitals beim Niederösterreichischen Musiksommer, ebenso wie im Konzertzyklus der Kulturszene Kottingbrunn, Schloss Wolkersdorf, im Mahagonizyklus Wien, Brahmsmuseum Mürzzuschlag, sowie in der Schweiz, in Prag, Washington DC, New York und Nassau. Weitere Auftritte führten sie in den Goldenen Saal und den Brahms-Saal des Wiener Musikvereins, in den Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses und den Kleinen Saal des Berliner Konzerthauses, so wie in das Festspielhaus St. Pölten. Als begeisterte Kammermusikerin war sie Mitglied unterschiedlicher Formationen, mit Konzerten im Rahmen des Salzburger Kammermusikfestivals und des Zyklus KlangReisen, so wie beim Festival „Next Generation“ in der Schweiz, beim Kammermusikfest Hopfgarten, im Stift Ossiach, in Paris und London. Sie teilte bereits die Bühne mit Musikern, wie Clemens Hagen, Candida Thompson, Xenia Jankovic, Nora Romanoff-Schwarzberg, Tanja Tetzlaff, Thomas Riebl, Thomas Zehetmair, Enrico Bronzi, Julia Schröder, u.a.

Marilies absolvierte am Mozarteum Salzburg bei Clemens Hagen das Bachelorstudium mit Auszeichnung und setzt derzeit ihr Studium bei Nicolas Altstaedt an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und bei Reinhard Latzko an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fort. Sie war Stipendiatin der gemeinnützigen Stiftung „Musik & Jugend“ der Internationalen Musikakademie im Fürstentum Liechtenstein. Zusätzliche musikalische Impulse erhielt sie von Julius Berger, Wolfgang Böttcher, Eberhard Feltz, Pamela Frank, Gary Hoffman, Jens-Peter Maintz, Philippe Muller, Lawrence Power, Heinrich Schiff, Wolfgang Emanuel Schmidt, Rainer Schmidt, Torleif Thedéen, Gábor Takács-Nagy u.a.

Stand: 11.2019